08.02.10 10:09 Alter: 212 days

Gerade in der Krise gefragt: "Innovationen"

Von: Dipl.-Ing.(FH) Willi Hauger

Unter Innovationen versteht man "einen schöpferischen Prozess", "etwas Neues schaffen". Von Innovationen spricht man aber erst dann, wenn eine Idee, eine Erfindung den Menschen, der Volkswirtschaft zugute kommt.


Deutschland ist zweifelsohne ein starker Erfinder- Standort. Noch nicht unbedingt ein perfekter, innovativer Standort.


Zu einem innovativen Standort gehören Organisationsstrukturen, die Ideen, Erfindungen, Entwicklungen nicht nur fördern, sondern auch optimal verwerten.


Es bedarf Menschen, die kreativ sind, Experten, die perfekt umsetzen und mutige Investoren, die den Entwicklern die Ideen "aus den Händen reißen", und zwar bevor sie von oft entschlosseneren und mutigeren Managern im Ausland verwertet werden.


Wenn dieser Ablauf so nicht funktioniert, liegt das aber nicht nur an möglicher- weise zögerlichen Investoren...!


Ganz wichtig ist auch, dass die entsprechenden Entwickler in wenigen Sätzen klar machen können, um was für eine Idee bzw. neue Technologie es sich handelt. Die Neuheit muss so dargestellt werden, dass der Investor, der nicht zwangsläufig Techniker ist, die Idee und die technisch/ wirtschaftlichen Vorteile sofort versteht. Sie muss beim Investor schnell ein "Wow..." hervorrufen! Sie muss in allen wichtigen Gesichtspunkten kurz und knapp (man sagt: "während einer Aufzugfahrt")  verständlich gemacht werden.


Genau dies bedarf aber einer sehr guten, fachmännischen und minutiösen Vorbereitung, eines entsprechenden Konzept-/ Business- Handbuches, möglichst auch eines Funktions- und / oder Design- Musters und  einer daraus resultierenden Zusammenfassung.


Eine Anzahl großer Unternehmen finanzieren kostenintensive Entwicklungen selbst. Auch dort funktioniert das gleiche Prinzip. Die Entwickler müssen ihren Chefs (Investoren) ihre Idee schnell und präzise erklären.


Ingenieurbüros und kleine Unternehmen, die auf Mittel angewiesen sind um ihre hoch innovativen Ideen systematisch umzusetzen und am Markt zu platzieren, sollten durchaus auch öffentliche Töpfe besser nutzen, ... auch wenn der bürokratische Aufwand zugegebenerweise manchmal unverhältnismäßig hoch ist..


Mit den sogenannten Innovationsgutscheinen kann man z.B. Marktstudien finanzieren. Es gibt auch öffentliche Gelder für die pure Idee...(ZIM etc.)!


Mittelständische Unternehmen sind oft daran interessiert in gute, tragfähige Ideen zu investieren. Angebote scheitern oft jedoch daran, dass entweder das Konzept zu weit vom technischen Fokus des Unternehmens entfernt ist oder die Einschätzungen des Markterfolges auseinander gehen.


Wir helfen  bei der Markteinschätzung und der Suche nach geeigneten Unter-nehmen/ Investoren weiter und klären Interessen im Vorfeld.


Investoren, deren Hauptinteresse der Wertschöpfung gilt, sind zudem bei uns immer willkommen...! Auch Business Angel können durchaus unseren Wünschen entsprechen. Wir erstellen zusammen mit den Ideengebern Businesspläne und führen eine Vorbewertung durch.

Manche Projekte bleiben auf Grund spezieller Umstände in einer frühen Phase stecken, weil die Suche nach Partnern und Investoren ohne Prototyp schwierig ist. Für diese Fälle suchen wir Erstinvestoren, die mit überschaubaren Beträgen den Projektfortschritt ermöglichen, ohne dabei (automatisch) auch die komplette Umsetzung finanzieren zu wollen.